Pfingstregatta Gießen 2018

Zum 106. Mal trafen sich Ruderer aus ganz Deutschland zur Regatta auf der Lahn in Gießen, die mit rund 2000 Sportlerinnen und Sportlern das Rekordergebnis zu verzeichnen hatte. Weilburgs Ruderer starteten mit dem jugendlichen Nachwuchs am Sonntag über die 1.000 m- Strecke und auch mit  Erwachsenen am Montag auf der Sprintstrecke und legten in 17 Rennen sechsmal am Siegersteg an.

Nachdem bei der ersten Regatta der Saison in Mannheim kein Rennen gewonnen wurde und einige neue Teams erste Erfahrungen sammelten, lief es im benachbarten Gießen besser.

Den ersten Weilburger Sieg erkämpften David Wolf und Sören Schoenfelder, die erstaunlich druckvoll vom Start weg die Gegner aus Frankfurt kontrollierten und mit zehn Sekunden Vorsprung über die Ziellinie ruderten. Auch auf der Kurzstrecke passte es einfach bei den Weilburgern die bei acht gemeldeten Booten eine deutliche Bestzeit hinlegten und ihr zweites „Radaddelchen“ abholten.

Überraschend klar musste David Wolf sich am Sonntag im Junioren-C-Einer geschlagen geben, auf der 350 m – Strecke ruderte er von den acht Startern zwar die zweitbeste Zeit, hatte aber mit Marlon Didovic den schnellsten Skuller in seinem Lauf.

Caroline Joris musste auf der Sprintstrecke im Leichtgewichts – Frauen –Einer B (U23) gegen Katharina König aus Lahnstein eine knappe Niederlage hinnehmen, auch die Lahnsteinerin Katharina Kiel war bei den A-Seniorinnen eine Sekunde zu schnell.

Joris überraschte aber im „schweren Einer“ mit einem Blitzstart und gewann ihr Rennen  gegen Wetzlar und Pirna.

Die Kurzstrecke bleibt die Domäne von Andrej Prinz, der in der M 32 der Masters mit hoher Schlagfrequenz die Skuller aus Kreuznach und Offenbach mit mehr als einer Bootslänge auf Distanz hielt. Im letzten Rennen der Regatta setzte Prinz sich im Männer-Einer A II mit vier Sekunden Vorsprung gegen Hattingen und Lahnstein sicher durch.

B-Juniorin Sarah Gloger muss im Einer noch Rennerfahrung Sicherheit sammeln, sie wurde am Sonntag hinter dem RV Wanne-Eickel Zweite, vor dem Karlsruher RK, wie auch im Sprint am Montag.

Auch Anna Lindrath  und Marie Kienzler im Leichtgewichts-Einer B III konnten sich auf der 1.000 m- Strecke nicht durchsetzen und wurden jeweils Letzte. In einem reinen Weilburger Duell setzte Lindrath sich im Sprint sicher gegen Kienzler durch. Im abschließenden Doppelzweier war die Renngemeinschaft Frankfurt / Kassel deutlich zu schnell für die Weilburgerinnen.

C-Juniorin Sophie Eber gab ihr Einer-Debut in der Leistungsgruppe I, hatte hier aber noch keine Siegchance.

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