Hessenmeisterschaften Eschwege 2017

Fünf Titel, vier Vizemeisterschaften und zwei Bronzemedaillen auf dem Werratalsee

Mit einem kleineren Team aus erfahrenen Skullern und Nachwuchs des letzten halben Jahres traten die Weilburger Ruderer den Kampf um die Medaillen auf dem Werratalsee in Eschwege an. Sowohl auf der 1.000 m – Strecke am Samstag, als auch auf der 350 m – Sprintstrecke wurden gute Platzierungen eingerudert.

Durch die Vielzahl der Rennen gab es zwar teilweise geringe Starterfelder, doch waren diese meist hochklassig besetzt.

Im Leichtgewichts-Frauen-Einer A bestimmte Joris am Samstag vom Start weg das Renntempo und lag bei Streckenhälfte schon klar auf Meisterschaftskurs. Auch den Endspurt der  Eschwegerin Michelle Hesse konnte sie sicher parieren und freute sich über ihren ersten Titel.

Im  Sprint am Sonntag setzte sie sich mit hoher Schlagzahl gegen Hesse durch und holte den zweiten Titel. Auch bei den „schweren“ Seniorinnen B war Joris mit der Bronzemedaille in einem Sechs-Boote-Feld erfolgreich.

Ihren dritten Titel musste Joris sich hart erkämpfen. Zwei Zehntel Sekunden lag sie im Ziel im Senioren-Mixed Doppelvierer mit Andrej Prinz und den Eschwegern Marcel Hesse / Michelle Hesse vor dem Vierer aus Wetzlar, dahinter Limburg, Wetzlar II und Großauheim.

Sprintspezialist Andrej Prinz verpasste den Hessentitel hauchdünn gegen den Eschweger Marcel Hesse, gewann aber Silber vor Frankfurt und Offenbach. Im Masters-Doppelzweier war wieder Hesse mit seinem Frankfurter Partner knapp schneller, Prinz holte aber mit Hans-Martin Bruckner Platz zwei vor Limburg.

Mit deutlich dynamischerer Ruderarbeit als in den Herbstregatten konnte Maximilian Schultheis seinen Vorlauf im Junior-Einer B auf der Normalstrecke gewinnen, musste im Finale aber mit dem undankbaren vierten Platz in dem mit 24 Startern stärksten Rennen zufrieden sein. Dafür erkämpfte Schultheis aber im Doppelvierer mit den Limburgern Mark Hinrichs, Johannes Hackenbroich und Louis Harsman vor den Vierern aus Hanau, Mühlheim und Offenbach den ersten Landesmeistertitel für den WRV.

Auch im Sprint ließ die Weilburg / Limburger Renngemeinschaft im Doppelvierer nichts anbrennen und holte den zweiten gemeinsamen Titel. Auf der Sprintstrecke verpasste Schultheis bei den B-Junioren das Finale, im Endlauf des A-Einers wurde er Sechster.

Erstmals an diesem Regattawochenende saß der Mixed-Doppelvierer der C-Junioren zusammen im Boot. Trotz fehlender Praxis konnten sich Schlagmann David Wolf, Sarah Gloger, Lisa-Marie Ringsdorf und Sebastian Kreuzer mit Steuerfrau Marie Kientzler auf der Strecke vom Wetzlarer Boot absetzen und gewannen Silber hinter den routinierten Hanauern. Die hohe Schlagfrequenz beim Sprint am Sonntag konnte das Weilburger Boot noch nicht ganz mitgehen und wurde Fünftes.

David Wolf musste erstmals über 1.000 m starten, war auf der Mittelstrecke des Junioren C-Einers 13 Jahre noch etwas unkonzentriert und musste den Offenbacher Hector Gutmann und Ole Hanack (Großauheim) vorbei lassen, freute sich aber über die Bronzemedaille vor Marburg und Hanau.

Im Sprint zeigte Wolf dann Kämpferqualitäten und komplettierte seine Medaillensammlung mit der Goldmedaille vor Gutmann und den Skullern aus Marburg und Wetzlar.

Das Friedrichsgymnasium Kassel ruderte am Samstag deutlich harmonischer als der Weilburger C-Juniorinnen Doppelvierer mit Anna-Sophie Lindrath, Lisa-Marie Ringsdorf, Sarah Gloger, Fiona Bückner und Steuerfrau Marie Kientzler, die bei ihrem ersten Rennbootstart den Sprung aufs Treppchen verpassten. Deutlich knapper und technisch verbessert verlief der Sprint am Sonntag, bei dem die Weilburgerinnen Silber hinter Kassel und vor Limburg erkämpften.

Anna Sophie Lindrath verpasste auf der Normalstrecke einen guten Start und wurde Dritte hinter Limburg und Wiesbaden. Beim Sprint hatte sie nur die Wiesbadenerin Luna Radovanovic als Gegnerin, konnte aber mit drei Zehntel Sekunden Rückstand nicht den Gang zum Treppchen antreten.

Sebastian Kreuzer qualifizierte sich als Dritter zwar für das Finale im Junioren-C-Einer 14 Jahre, verzichtete aber zugunsten des Mixed-Vierers auf den Start. Im Sprint am Sonntag kam Kreuzer erwartungsgemäß nicht ins Finale.

Stanislaw Gantschar /Nikolai Schwab wurden am Samstag im Männer-Doppelzweier knapp vom Eschweger Duo Hesse / Klotsch geschlagen, Marie Kientzler erreichte bei ihrem Debüt bei Meisterschaften an beiden Tagen nicht die Finals.

[ngg_images source=“galleries“ container_ids=“8″ display_type=“photocrati-nextgen_basic_thumbnails“ override_thumbnail_settings=“0″ thumbnail_width=“240″ thumbnail_height=“160″ thumbnail_crop=“1″ images_per_page=“20″ number_of_columns=“0″ ajax_pagination=“0″ show_all_in_lightbox=“0″ use_imagebrowser_effect=“0″ show_slideshow_link=“1″ slideshow_link_text=“[Zeige eine Slideshow]“ order_by=“filename“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.