Juniorenregatta Köln 2017

Auf den sechs Bahnen des  Fühlinger Sees in Köln wurde die zweite leistungsbestimmende Regatta vor den deutschen Ruder- Jugendmeisterschaften genutzt um die bisher erfolgreichen Teams auf ihre Zuverlässigkeit zu testen, aber auch um neue Startmöglichkeiten auszuprobieren.

Am Samstag startete man traditionsgemäß in ausgelosten Rennen, um am Sonntag in gesetzten Läufen die besten Teams zu ermitteln.

Der Weilburger Skuller Maximilian Schultheis wollte dabei auf der 1.500 m – Strecke nochmals den Standort im Junior-B-  Einer (U17) bestimmen. 36 Ruderer in sechs Abteilungen stellten sich dem Starter. Bis zur Streckenhälfte ging die Taktik des Mitfahrens und Abwartens auf, Schultheis setzte sich hier auch in Position neben dem Marburger Bruno Spät, verpasste dann aber einen energischen Zwischenspurt um sich abzusetzen und wurde knapp geschlagen Zweiter vor den weiteren Booten aus Bonn, Sorpesee, Siegburg und Potsdam.

Auch am Sonntag im zweiten gesetzten Lauf ruderte der 2-Meter Mann von der Lahn zwar ein solides Rennen, verpasste aber wieder die entscheidende Initiative bei Streckenhälfte und musste sich  diesmal mit Platz fünf zufrieden geben.

Überraschend gut lief es für Schultheis im Achter in Renngemeinschaft mit den Limburgern Mark Hinrichs, Maximilian Krause und Florian Bendel und der Frankfurter RG Germania (Tilmann Riess, Cedric Wiemer, Anton Herzog und Nils Gegenmantel). Nach nur zwei gemeinsamen Trainingseinheiten fand sich die Hessen-Crew auf den ersten 500 Metern recht gut zusammen, ruderte an den Booten aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen vorbei und positionierte sich neben zwei Renngemeinschaften aus Niedersachsen auf dem zweiten Rang. Wer auf den letzten 500 Metern einen Einbruch der nicht eingeruderten Mannschaft um Maximilian Schultheis erwartet hatte wurde eines Besseren belehrt. Die klar favorisierte Landesmannschaft aus Hamburg musste sich nun energisch wehren um ihre Führung zu verteidigen, brachte diese dann aber mit einer knappen Bootslänge ins Ziel vor Hessen, das die weiteren Achter klar auf die Plätze verwies.

Am Sonntag hatten die Gegner sich auf die neue Konkurrenz von Lahn und Main eingestellt.

Deutlich enger ging es schon auf dem ersten Streckenteil zu. Hamburg hatte wieder die Spitze in Front, dahinter der NRW-Achter aus Krefeld, Düsseldorf,Duisburg und Neuss, knapp gefolgt von Schltheis und Co..An der 1.000 m – Marke hatte Hamburg sich konzentriert mit fünf Sekunden von den Verfolgern abgesetzt aber der Hessen-Achter hauchdünn die zweite Position erkämpft. Im Endspurt gelang es noch mit einer Luftkastenlänge Vorsprung vor NRW die Ziellinie zu überqueren und den zweiten Platz zu bestätigen.

Bei der letzten Regatta in Hamburg vor der DJM in München soll der Achter auch die weitere Konkurrenz aus den neuen Bundesländern testen und statt eines Starts von Schultheis im Einer zusätzlich ein Vierer mit Steuermann mit Limburg die Chancen in dieser Bootsgattung ausloten.

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