Limburger Regatta 2017

Mit bewährten Ruderern und neuen Skullern startete der Weilburger Ruderverein in Limburg in die Herbstsaison.

Der Neuaufbau vor allem im C- und B-Juniorenbereich bleibt trotz einiger schöner Erfolge eine Aufgabe für Trainer Hans Werner Bruchmeier und seinen Vorstand. Die zunehmende Tendenz der Gesellschaft zu Unverbindlichkeit und Beliebigkeit stellt vor allem für Teamsportarten mit höherem Trainingsaufwand wie Rudern große Herausforderungen.

Mit zwei neuen C-Junioren keimt hier ein wenig Hoffnung und bis zu den Hessenmeisterschaften soll auch ein Mädchen-Doppelvierer wieder an den Start gehen. Auf der 500 m- Strecke auf der Lahn bei Dietkirchen gelang es David Wolf bei seiner ersten Regatta gleich drei mal als Sieger durchs Ziel zu rudern. Im Jungen-Einer 13 Jahre der Leistungsgruppe III erzielte er die Bestzeit der beiden Abteilungen, im Zweier, zusammen mit Sebastian Kreuzer setzte er sich trotz deutlicher technischer Schwächen in der Mannschaftskoordination klar gegen Wetzlar durch. Auch am Sonntag lagen zehn Sekunden zwischen Wolf und seinen Gegnern, im Doppelzweier fehlte dann aber beim zweiten Platz noch die Zusammenarbeit.

 Bei seinem ersten Einerstart hatte Sebastian Kreuzer noch Startprobleme und ruderte als Dritter durchs Ziel, strahlte dann aber über seinen hart erkämpften ersten Einersieg am Sonntag.

 C-Leichtgewicht Anna Lindrath ruderte in den beiden „unbeschränkten“ Rennen jeweils auf Platz zwei, setzte sich aber im Leichtgewichts-Einer sicher gegen Worms durch und wurde Erste.

Maximilian Schultheis tut sich auf der Sprintstrecke noch schwer. Mit einem zweiten Platz im Junior-B-Einer war er nicht zufrieden, sprintete aber in Renngemeinschaft mit Limburg im Doppelvierer gegen Marburg und Speyer einem klaren Sieg entgegen. Auch am zweiten Tag musste er im Einer mit Platz zwei zufrieden sein, im Doppelzweier mit Limburg fehlte in einem starken Endspurt doch eine Zehntel Sekunde zum Sieg. Im Junior Vierer ohne A I wurde Schultheis mit seinen Limburger Kameraden auf der schwierigen Strecke etwas behindert, im Endspurt blieb hinter Koblenz und vor Bonn nur Platz zwei.

 Die Leichtgewichts-B-Junioren Jakob Wagner und Marc Riegel steuerten im „schweren“ Doppelzweier einfach besser, und konnten einen sicheren Sieg über die Ziellinie rudern, mussten aber bei den Leichten mit Platz zwei zufrieden sein. Am Sonntag wurden sie einmal Dritte, einmal Zweite.

 Wagner und Riegel wurden im leichten Einer jeweils Dritte, hier liegen die Leistungen aller Skuller aber auch sehr dicht beieinander.  Auch am zweiten Tag konnten beide keinen Einersieg mehr verbuchen.

 Sprintspezialistin Caroline Joris konnte im Leichtgewichts-Frauen Einer AI mit neuem Material einen klaren Sieg gegen Limburg verbuchen, bei den Schwergewichten fehlte dagegen etwas Substanz um sich durchzusetzen, hier wurde sie Dritte. Am Folgetag  zeigte Joris wieder ihre Dominanz bei den „Leichten“, und ruderte im zweiten Rennen diesmal mit hoher Schlagfrequenz auch im Frauen Einer BII vor Mühlheim und Frankfurt über die Ziellinie.

 Hauchdünn verpassten Andrej Prinz / Hans –Martin Bruckner den Erfolg im Männer-Doppelzweier hinter Honnef, dafür revanchierte Prinz sich mit einem deutlichen Abstand im Männer Einer gegen den Honnefer Schlagmann. Mit Nikolai Schwab erkämpfte Prinz dann am Sonntag den Erfolg im Doppelzweier A II, und entschied auch dem Einer mit wuchtigen Schlägen wieder für sich, diesmal gegen Limburg.

 Marie Kienztler musste im Leichtgewichts-Einer BIII noch die Stärke der Gegnerinnen anerkennen und wurde an beiden Tagen Zweite, Stanislaw Gantschar mit Trainingsrückstand wurde Zweiter im Männer Einer B I.

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