Schiersteiner Regatta 2018

Im Wiesbaden – Schiersteiner Hafen bereiteten sich die Weilburger Skuller an zwei Tagen für die Hessenmeisterschaften am kommenden Wochenende  in Eschwege vor.

Auf der 500 – Meter-Strecke mit vier Bahnen ging der WRV einundvierzig mal an den Start und konnte sechzehn mal am Siegersteg anlegen.

David Wolf konnte in Wiesbaden sein Siegerkonto weiter erhöhen. Der C-Junior überquerte am Samstag klar als Erster seiner Abteilung die Ziellinie, auch am Sonntag dominierte er klar mit der Bestzeit der zehn gemeldeten Ruderer.

Seinem Partner Sören Schönfelder fehlt im Einer noch das nötige Selbstvertrauen, er wurde in der Leistungsgruppe II an beiden Tagen Dritter.

Im Doppelzweier ruderten beide engagiert, mussten aber als Drittschnellste der vier Abteilungen mit einer Bootslänge hinter dem Seeclub Zug ( Schweiz) mit Platz zwei zufrieden sein. Das gleiche Bild bot sich den Zuschauern am Sonntag, als die Skuller von der Lahn dem Schweizer Boot wieder knapp unterlagen.

Die 14-jährigen C-Juniorinnen haben in den Herbstmonaten viel dazugelernt. Fiona Bückner / Sophie Eber distanzierten im Doppelzweier die Gegnerinnen aus Frankfurt und Offenbach deutlich, im Einer setzte sich Sophie Eber vor der Frankfurter Skullerin Graßmann und Bückner durch. Bückner / Lommel wurden am Sonntag knapp von der der RG Treis Karden auf platz zwei verwiesen. Der Mädchen Einer wurde am Sonntag fast zu einer Vereinsmeisterschaft, als Sophie Eber mit einer guten Bootslänge vor Anika Lommel durchs Ziel ruderte, eine weitere Länge zurück Fiona Bückner vor der Ruderin aus Eltville.

Gespannt war man im Weilburger Lager auf die Regattadebuts der 11- und Zwölfjährigen. Bei den Jungs starteten Simeon Tilmann und Florian Fischer vielversprechend, fingen dann einen „Krebs“ , waren aber knapp geschlagen mit Platz zwei hinter Germania Frankfurt, vor Offenbach und dem zweiten Boot aus Frankfurt zufrieden. Auch bei den Leichtgewichten schlugen sie sich tapfer und wurden Zweite hinter Borussia Frankfurt. Am Sonntag starteten sie sie deutlich besser und gewannen konzentriert ihr erstes Rennen vor den beiden Booten aus Frankfurt und den Offenbacher Skullern. Im Leichtgewichts-Rennen merkte man den Altersunterschied der Frankfurter Borussen, die mit zwei Bootslängen vor der Weilburger Crew ins Ziel ruderten.

Maurine Gath und Isabella Bückner überraschten am Samstag als „Super-Leichtgewichte“, als sie im Doppelzweier trotz Versteuerns ihren Bugball vor den Booten aus Marburg und Offenbach über die Ziellinie schieben konnten und über ihren ersten Sieg im ersten Rennen strahlten.  Im Einer wurde Gath am Samstag Dritte. Mit der Sicherheit des Vortages gelang der immer fröhlichen und engagierten jungen Crew am Sonntag der Sieg im Mannschaftsboot, in den Einern wurden Gath und Bückner jeweils Zweite.

Sebastian Kreuzer saß in Wiesbaden erstmals mit Nico Velten im Doppelzweier. Auf Anhieb konnten die beiden B-Junioren ihre Abteilung in der Leistungsgruppe II mit einer halben Bootslänge Vorsprung erfolgreich bestreiten. Am Sonntag war der Doppelzweier aus Essen doch eine Luftkastenlänge schneller als die Weilburger.

Im Junior-Einer B II hatten sechzehn Skuller gemeldet. Kreuzer zeigte seine ganze Stärke und gewann mit deutlicher Bestzeit seine Abteilung vor den Skullern aus Offenbach, Bingen und Mainz. Nach dem ebenso klaren Sieg am Sonntag, wieder mit Bestzeit dürfte Kreuzer bei den Hessenmeisterschaften bei der Medaillenvergaben ein Wörtchen mitzureden haben.

Caroline Joris begann die Regatta erfolgreich im Doppelzweier. Mit der Wiesbadenerin Cariolin Hinn ruderte sie mit deutlichem Abstand vor dem Boot aus Essen über die Ziellinie, auch am Sonntag behielten die beiden Leichtgewichte die Übersicht und gewannen vor Gießen und Essen. Im Leichtgewichts-Einer hatte sie an beiden Tagen mit der Lahnsteinerin Katharina König eine Gegnerin, die eine halbe Bootslänge schneller sprintete. Bei den „schweren“ Frauen musste sie Larissa Schäfer aus Essen den Vortritt lassen.

Mastersruderer Andrej Prinz ging wieder im Männer-Einer an den Start und bewies seine Sprinterqualitäten mit der Bestzeit der fünf Ruderer. Zusammen mit Caroline Joris ruderte er am Samstag im Mixed-Doppelzweier zwar die zweitbeste Zeit aller acht Boote, musste aber mit zweit zehntel Sekunden dem RV Ingelheim den Vortritt lassen. Mit genau der gleichen Differenz in einem Herzschlagfinale gelang Prinz/Joris am Sonntag die Revanche gegen die Ruderer vom Rhein, Bernkastel wurde Dritter. Im Masters-Einer setzte Prinz sich bei Streckenhälfte in Front und holte seinen dritten Regattasieg vor frankfurt und Offenbach. Hauchdünn verpasste Prinz mit seinem Namensvetter Hajo Prinz (Wiesbaden) den Sieg im Masters-Doppelzweier gegen die Heidelberger RG.

Maximilian Schultheis musste nach seiner guten Serie in Limburg einige knappe Niederlagen hinnehmen. So fehlten ihm im Senior-B-Einer nur eine halbe Sekunde zum Sieg, bei den A-Junioren war es weniger als eine Sekunde, Auch am Sonntag bleiben ihm nur die undankbaren zweiten Plätze in den beiden Rennen.

Drei Sekunden trennte am Sonntag die siegreiche Renngemeinschaft Frankfurt / Offenbach vom Weilburger Leichtgewichts-A-Doppelzweier mit Jakob Wagner und Marc Riegel.

Anna Lindrath ging etwas angeschlagen in den Leichtgewichts-Einer B, sie wurde Dritte vor Marie Kienzler. Am Sonntag erkämpfte Lindrath hinter Frankfurt den zweiten Platz vor Mainz und ihrer Vereinskameradin Kienzler. Gemeinsam hatten sie im Doppelzweier gegen die starken Mainzerinnen der Leistungsklasse I keine Siegchance.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.